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Orthomanuelle Tierheilkunde

Orthomanipulation1 wurde entwickelt, um eine abnormale, abweichende Wirbel- und Gelenkposition zu korrigieren.

Die Grundlagen für die Orthomanuelle Humanmedizin wurden im Jahre 1965 von einer Humanärztin (Frau Dr. Sickesz M.) geschaffen. Sie stellte fest, dass Beschwerden des Bewegungsapparats mit sehr kleinen, korrigierbaren Abweichungen im Becken und in der Wirbelsäule zu tun haben. Später entwickelte sie eine Methode für eine effektive Behandlung dieser Erkrankungen und Beschwerden.

Im Jahre 2001 hat Dr.Aharon (Tierärztin) das Humanmedizinstudium im Fach Orthomanuelle Heilkunde bei Frau Dr. Sickesz abgeschlossen und seitdem wendet sie die angepassten Heilmethoden der Humanmedizin bei Gesellschaftstieren erfolgreich an.

Behandlung

Schmerzen im Nacken, im Rücken und an Vorder- und Hinterpfoten kommen bei Tieren oft vor. Schmerzen, Humpeln, Lähmungserscheinungen, Probleme beim Aufstehen, Treppenaufsteigen und Springen (z.B. ins Auto) sind u.a. auf eine abweichende Position von Wirbeln und Gelenken zurückzuführen.

Bei solch einer abweichenden Position wird das Nervensystem an der Stelle des schiefen Wirbels (oder Gelenks) belastet, was zu Schmerzen und Funktionsverlust führt. Einige Besonderheiten im Verhalten wie Angst, Unruhe oder Aggression sind manchmal die Ursache für eine (korrigierbare) abweichende Wirbelposition.

Ziel der Behandlung ist, die Positionsabweichung zu beheben, wodurch die Lage der Wirbelsäule normalisiert wird und das Nervensystem seine Funktion wieder aufnehmen kann. Bei Tieren reichen ein oder zwei Behandlungen oft aus. Eine Kontrolle nach 3 Monaten ist sinnvoll. Tierarzt und Kunde bleiben weiterhin über die weitere Entwicklung im telefonischen Kontakt.

Nach der Behandlung

Schmerzen nach der Behandlung sind normal, verschwinden jedoch ziemlich schnell, oft innerhalb von 48 bis 72 Stunden nach der Behandlung.

Bei Menschen kann die Genesung nach der Behandlung sechs Wochen dauern. Unser Eindruck ist, dass der Heilungsprozess bei Tieren schneller verläuft (schon innerhalb von zwei bis drei Wochen). Natürlich hängt das von der Verletzung, der Zeit vor der Behandlung und von eventuellen Krankheiten ab.

Der Besitzer übernimmt die Nachbehandlung. Der Hund, der daran gewöhnt ist, von einer betimmten Höhe herunterzuspringen, abrupte Bewegungen zu machen und/oder auf- und abzuspringen, wird wohl seine Gewohnheiten verändern müssen. Wenn Sie gewöhnt sind, Ihren Hund normalerweise mithilfe der Leine zu korrigieren, wodurch eventuelle Beschwerden entstanden sind, dann sollten wir sicher eine andere Lösung finden. Die Wahl der richtigen Behandlungsmethode hängt vom Tier, von der Indikation und den Beschwerden ab. Das wird ausführlich mit Ihnen besprochen.

1 Orthomanipulation bedeutet ‘richtig mit den Händen behandeln’.